Rundbrief Nr.3

3. Juni 2008

Hey, es ist viel geschehen in den letzten Wochen, auf der Arbeit und privat. Da ich gerade meinen Rundbrief geschrieben habe werde ich nicht alles einzeln auflisten, sondern ihr könnt euch das selbst runterladen und durchlesen. Viel Spaß!

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Lobby Day

6. Mai 2008

Nach einem langen Wochenende voller Konferenzen und Meetings hatten wir gestern endlich unseren Lobby Day. 300 Leute aus unser Bewegung haben ihre Repräsentanten im Congress angerufen um sie dazu zu bewegen für unsere Sache, der SOA die Ressourcen zu entziehen und eine unabhängige Investigation zu starten, zu stimmen. 40 Unterstützer sind in die Büros ihrer Kongressmänner gegangen um direkt vor Ort Druck auszuüben. Zusätzlich haben wir auch noch kurz in Capitol Hill demonstriert um auch die breite Masse der Passanten auf unsere Bill HR 1708 (unser Votum) aufmerksam zu machen.

Unser Sponsor Rep. McGovern aus Massachusetts und 122 Co-Sponsoren unterstützen uns bisher. Zusätzlich dazu gibt es eine rel. große Masse von Politikern die für uns voten, aber aus Prestigegründen nicht als Co-Sponsor gewertet werden wollen. Das House of Representatives hat übrigens 435 Mitglieder.

Philadelphia

27. April 2008

Rianna Brooke und ich haben das Wochenende bei Mike in Philadelphia (und dem Vorort West Chester) verbracht. Philly ist eine super interessante Stadt und wird mich sicherlich nicht zum letzten mal gesehen haben. Neben den Historischen Gebäuden und Monumenten (in erster Linie natürlich die Liberty Bell) habe ich auch auf den berühmten Treppen gestanden auf denen Rocky seinen Trainingslauf mit einer jubelnden Pose abgeschlossen hat. In West Chester lebt übrigens der durch Jackass berühmt gewordene Skater Bam Margera, den ich dort allerdings nicht getroffen hab.

Häusle bauen

21. April 2008

Alles Gute zum Baustart an Julia & Christian wünschen Dipl. Ing. Tweet meine Bauingenieurs-Ente und ich.

Papa ante portas

16. April 2008

Gibt nicht viel neues eigentlich. Ich kann heute nicht ins Büro weil Papa Ratze (ja, der Ratze der seine alten Autos an VW Walter Schneider verkauft) gegenüber ne Rede hält. Unser Büro wäre der perfekte Scharfschützenplatz, deswegen hat der Secret Service direkt mal das ganze Gebäude dicht gemacht. Die Typen in Dunklen Anzügen und Sonnenbrillen sind die ganze letzte Woche bei uns auf den Fluren rumgetanzt und haben sogar einen Van von unserm Parkplatz abschleppen lassen weil er verdächtig aussah haha.

Update: In diesem Video sieht man den Papst den Weg fahren den ich jeden Tag zur Arbeit gehe. Und die Aufnahmen von der Kirche wurden von unserem Parkplatz gemacht, das ist die Aussicht die ich hab wenn ich aus dem Fenster schaue.   –> SPIEGEL ONLINE VIDEO <–

Naja hab eben ne Lieferung von 2000 Umschlägen und Briefen bekommen, werde jetzt die nächsten Tage damit verbringen Spendenaufrufe für SOA Watch zu verschicken. Ist eigentlich eine recht angenehme Arbeit da man nebenher Fernseh gucken kann ;-)

Und damit ihr nicht vergesst wie ich ausseh:

Lebenszeichen & Rundbrief Nr.2

24. März 2008

Jaaaa lange hat sich hier nichts getan. Das ist der Schneeballeffekt, denn je mehr sich zum erzählen ansammelt desto weniger Motivation hat man mit dem nachholen anzufangen.

Wie auch immer,  ich habe jetzt meinen zweiten Rundbrief geschrieben, dort steht alles wichtiges drin und hoffentlich schaffe ich es jetzt mal wieder regelmäßig im Blog zu schreiben.

Rundbrief hier runteraden

Von Atlanta nach New York

25. November 2007

Sooo, nach 10 Tagen Arbeiten, rumreisen und Freunde Besuchens bin ich nun wieder nach Hause in Washington eingekehrt.

Nachdem meine Arbeit in Columbus bei unserem Protest beendet war bin ich mit dem Greyhound nach Atlanta gereist und habe dort zwei Tage mit meinen EIRENE Zivi-Kollegen Ben und Christoph verbracht (in Columbus habe ich übrigens einen weiteren FSJ’ler im Bunde, nämlich Willem getroffen. Er ist extra mit seinen Freunden und Mitarbeitern aus Chicago angereist).

das war in einer Bar in einem der höchsten Wolkenkratzer in Atlanta (und es hat sich gedreht). Einmal im Leben durfte ich die Früchte der Dekadenz kostenSimon auf Stone Mountain, einem riesigen Felsen mitten im Nirgendwo, das heraufsteigen hat Spaß gemacht

Dann bin ich für 24h zurück nach DC geflogen, hab einen Tag gearbeitet, Wäsche gewaschen und Sachen gepackt und habe mich auf den Weg nach New Jersey zu meiner Freundin Clara gemacht, sie hatte mich eingeladen Thanksgiving bei ihrer Familie zu verbringen (Mein Mitbewohner Dennis hatte einen Wagen gemietet und mich Richtung NYC mitgenommen). Mein erstes Amerikanisches Thanksgiving, es war echt schön und lecker! Dann sind wir noch zu einem Konzert nach Brooklyn gefahren, war zum ersten mal in meinem Leben richtig in New York, das war super! Naja am nächstem Tag wurde ich bis Delaware mitgenommen und hab dann den Greyhound zurück nach DC genommen.

Hmmmm turkey

Nun da unser Haupt-Event vorbei ist wird meine Arbeit hoffentlich weniger stressig. Mal sehen wie es morgen im Büro wird. Im Norden war es übrigens sehr kalt und ich hab mir einen Schnupfen eingefangen, war schon gar keinen Winter mehr gewöhnt.

PS: Bei dem Thanksgiving Dinner waren auch Freunde von Claras Familie: Die Enkel und Urenkel von Astrid Lindgren…nicht jeder kann behaupten mit denen Truthahn gegessen zu haben…ich schon!

Herausfordernd – Emotional – Erschöpfend

18. November 2007

…das sind die drei Worte mit denen ich die letzten Tage beschreiben würde.

Wie ihr alle wisst fand am letzten Wochenende unserer „Vigil“ in Fort Benning, unserer Demonstration gegen die SOA / WHINSEC statt. Ich muss ehrlich sagen, nie zuvor hatte ich eine so große Verantwortung und soviel Stress. Da wir diesen riesen Leute Event nur mit einer Handvoll Mitarbeiter vorbereitet haben und vieles von Freiwilligen aufgebaut wurde, lief alles bei uns Hauptverantwortlichen zusammen. Ich hatte nie, wirklich niemals so viele Anrufe in meinem Leben, ich betrachte das Wort Stress jetzt aus einem völlig anderem Blickwinkel. Das Wochenende war so stressig, das ich weder gegessen habe, noch wirklich Zeit zum schlafen hatte (3-4 Stunden pro Nacht), weil es einfach so viel zu erledigen gab und man von allen möglichen Leuten beansprucht wurde ihnen wegen irgendwelchen Komplikationen zu helfen. Letztendlich hat alles geklappt, wir haben einen erfolgreichen und sehr emotionalen Event auf die Beine gestellt und ich bin durch die Herausforderung gewachsen und total stolz dass ich alles geschafft habe.

Hier gibt es eine Foto-Slideshow der Demonstration und der symbolischen Beerdigung zu sehen:
SLIDESHOW

Hier gibt es eine Auswahl von Videos vom Wochenende:
VIDEOS

 

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Rundbrief Nr.1

11. November 2007

Besser spät als nie: Mein erster Rundbrief ist da!

Ihr könnt ihn hier runterladen:

KLICK MICH –>

Happy Halloween

1. November 2007

Auch wenn dieses Fest inzwischen den Weg nach Deutschland gefunden hat, kann man es kaum mit der hiesigen Zelebrierung vergleichen. Es ist einfach unvorstellbar wie jedes Haus Dekoration aufstellt, wie sich die ganze Nachbarschaft verkleidet und tausende Kinder Candy einsammelnd von Haus zu Haus laufen. Ich persönlich habe mich als Deutscher in der Tradition von Klaus Kinski gesehen und deshalb Nosferatu gemimt. Meine anfängliche Idee meinen Kopf zu scheren und meine Fingernägel wachsen zu lassen scheiterte am Protest meiner weiblichen Mitbewohner.
Ungewöhnliche Befriedigung empfand ich beim erschrecken von Kindern. Meine Erfolgsformel:

1. Verkleide dich als Vampir
2. Sprich sie auf Deutsch an
3. Füge einen osteuropäischen Akzent hinzu

…ohne Witz, die Kinder hatten soooo Angst und sind davon gerannt…aber manche waren richtig tough und fanden mich wegen der Verkleidung und der merkwürdigen Sprache nur noch cooler.

Nosferatuwenn die wüssten was ich vor hab...PUMPKINShmmmm frisches Jungfrauenblutder mochte michKenny ist tot...und ich beisse gleich die Champagnerflaschefindet ihr mich hübsch?